INTO THE BLUE

experimenteller Modellbau

CAAD2 – Geometrie I  LBA Katharina Körber I Jonathan Uhlemann 

Sogenannte „Dritte Orte“ sind in aller Munde und sollen in unserer modernen Gesellschaft neben Arbeitsplatz und dem Zuhause, einen neutralen Ort schaffen. Historisch gesehen ist das nichts Neues. Kirchen bieten ihren Anhängern bereits seit Jahrhunderten genau solch eine Umgebung. Allerdings ist die Popularität der Kirche stark rückläufig und viele Menschen fühlen sich keinem Glauben mehr zugehörig. Benötigen wir also wieder einen neutralen Raum, mit den Attributen eines „Gotteshauses“?

Mein Pavillon beschäftigt sich deshalb mit den Themen Ruhe und Entschleunigung. Er soll einen neutralen Ort schaffen, der Besucher:innen beiläufig begegnet. Beim Durchlaufen soll er dazu anregen für einen kurzen Moment innezuhalten. Die offene Struktur öffnet sich zu zwei Seiten und soll für jede:n zugänglich sein. Die transluzenten Wandscheiben schaffen einen Rückzugsort, der trotzdem Einblicke von Außen zulässt. Die blaue Färbung erwirkt ein spannendes und sinnliches Lichtspiel.

Konzept I Innehalten

FORMGEBUNG I ORGANISCH TRIFFT RASTER

NUTZUNG I WEGBEGLEITENDE RUHEZONE

Formsuche

Ich begab mich auf die digitalen Suche nach einer zeitgenössischen, stark abstrahierten, sakralen Form. Die Inspiration kommt hierbei von historischen Eingangsportalen romanischer Kirchen.

Materialfindung

Ziel war es ein transluzentes Material zu finden, welches sich als Scheiben aufstellen lässt. Der Prototyp besteht aus einem 3D gedruckten Rahmen, welcher mit Stoff bespannt ist. 

Fertigungsprozess

Letzendlich habe ich mich für eingefärbtes Plexiglas entschieden. Dieses wurde zunächst matt geschliffen, in Form gelasert, erneut geschliffen und anschließend in Reihe aufgestellt. 

Präsentation

Ta-daaa….

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